Psychotherapie nach §27 und 35a KJHG SGB VIII:

Ich verfüge über die Zulassung zur Durchführung von Psychotherapien nach §27 und 35a KJHG SGBVIII.

Nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG, SGB VIII) haben die Erziehungsberechtigten einen rechtlichen Anspruch auf psychotherapeutische Hilfe für ihr Kind beim Allgemeinen sozialpädagogischen Dienst des Jugendamtes zu beantragen. Die Indikation in Bezug auf den psychotherapeutischen Hilfebedarf wird vom fachdiagnostischen Dienst des Bezirksamtes - dem Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst (KJPD) - festgestellt. 

Der Sozialpädagogische Dienst Ihres Jugendamtes ist verantwortlich für die bevorstehende Hilfeplanung und für die Bewilligung der Kostenübernahme.

Nach Empfehlung des Kinder-und Jugendpsychiatrischen Dienstes werden für die Therapievorbereitung und Planung in der Regel 5 probatorische Sitzungen bewilligt, welche die Grundlage zur Erstellung eines Behandlungsplanes bilden.

Dieser Behandlungsplan wird dem Sozialpädagogischen Dienst vorgelegt und dieser entscheidet für welches Stundenkontingent die Kosten für die vorgeschlagene psychotherapeutische Behandlung übernommen werden.